Die katholische Schule

Ursprünglich war die katholische Schule im Gemeindehaus.
1833 erhielt katholisch Dietikon das "Obere Schulhaus"
an der oberen Reppischstr. 23.
1867 wurde der Neubau an der Bremgartnerstr.
20 bezogen (heute Stadtbibliothek)
Die reformierte Schule
Die Sekundarschule Dietikon – Urdorf
Das Zentralschulhaus A
Einweihung samt Turnhalle am 29.8.l909.Bis zum Bezug des neuen Gewerbeschulhauses an der Schöneggstrasse l2 wurden die Zimmer im obersten Stockwerk des Primarschulhauses von der Gewerbeschule Amt und Limmattal genutzt.
Renovation l98O – l982
Seit l958 besuchen im Zentralschulhaus A Klassen aller Schultypen (Primar-, Ober-, Real., Sekundarschule, sowie Kleinklassen) den Unterricht.
Das Zentralschulhaus C
Das Zentralschulhaus C und der Zwischentrakt B
1932 konnten die Klassen der Sekundarschule Dietikon – Urdorf ins neu erbaute Zentralschulhaus C einziehen. Das Schulhaus an der Bremgartnerstrasse 2O wurde zum Gemeindehaus umgebaut.
Blick durch das im Bau stehende neue Zentralschulhaus C zum alten Schulhaus an der Bremgartnerstrasse (später Stadthaus).

Das Bild zeigt das neue Zentralschulhaus C bei der Einweihungsfeier.
Die Zeit des Zweiten Weltkrieges
Eine turbulente Zeit erlebten die Benützer des Zentralschulhauses von l939 – l945. Dietikon wurde ein wichtiger Punkt in der von General Guisan angeordneten nördlichen Verteidigungslinie. Das Schulhaus diente als Mobilisationsplatz. Soldaten wurden einquartiert, auf dem Pausenplatz fanden Wachtablösungen und Hauptverlesen statt, Lehrer mussten ins Militär einrücken, und in Dietikon entstand ein eigentliches Bollwerk. Das Schulareal war umgeben von Verteidigungsmauern und Bunkern. Nach Kriegsende wurden die Befestigungswerke in und um Dietikon abgerissen. Einiges blieb aber bis heute bestehen. Für den Abriss der Mauer hinter dem neuen Zentralschulhaus erhielt die Gemeinde Geld vom Bund. Da die Bevölkerung aber mehr Interesse bekundete für ein neues Schwimmbad, wurde das Geld für diesen Zweck eingesetzt, und die Betonmauer blieb der Stadt erhalten.


Die Bilder zeigen die ehemalige Befestigungsmauer. Das Militär wurde im Schulhaus einquartiert und benützte den Pausenplatz.
Das Schulhaus als Hangar für ein Jagdflugzeug
Im Jahre l93O standen auf dem Flugplatz Spreitenbach fünf Jagdflugzeuge, die noch kurz zuvor im Einsatz gestanden hatten, zur Verschrottung bereit. Gewerbelehrer Ernst Meier kaufte eines davon für den symbolischen Preis von 160 Franken als Anschauungsobjekt für die Gewerbeschule. Es erwies sich als sehr schwierig, für die sperrige Maschine einen geeigneten Platz zu finden. Deshalb musste das Flugzeug mehrmals verlegt werden. Vor der Vollendung des Zentralschulhauses C wurde es von Soldaten der Fliegerkompanie 6 in den Estrich gebracht, wo es, eingeklemmt zwischen Dachbalken, viele Jahre ein beschauliches Dasein fristete und von zahlreich Schulklassen bestaunt wurde. 1964 wurde der Veteran zerlegt, das Treppenhaus hinuntergetragen und kann seither im Verkehrshaus in Luzern besichtigt werden.



